Leben in Flüssen und Seen

Mehr als 2/3 unseres Planeten sind Wasser. Wobei die allergrößten Wasssermassen die Meere darstellen. Das Wasser auf der Erde unterliegt einem Kreislauf. Und dieser beginnt in kleinen Quellen. Oft hoch oben in den Bergen. Quellen und manchmal auchGletscher speisen kleine Bäche. Diese kleinen Bäche münden in andere kleine Bäche und diese münden dann in gröpere Bäche.
Größere Bäche münden in Flüsse. Fast alle Flüsse fließen schließlich zum Meer und münden in dieses. Nur ganz selten gelangt ein Fluss nicht bis zum Meer, sondern versiegt vorher, wie z.B. der Okawango, ein 1700 m langer Fluß im südlichen Afrika, der in Angola entspringt aber nicht im Ozean mündet, sondern im wüstenhaften Landesinneren von Botsuana und dort in Zeiten von Hochwasser, wenn Regenfälle den Fluss anschwellen lassen, Leben spendet. Flüsse, die ins Mer münden, tun dies meist oder sehr oft mittels eines so genannten Flussdeltas. Der Fluss verzweigt sich im Mündungsbereich in viele Teilflüsse, zwischen denen Inseln liegen. Diese Inseln werden oft überschwemmt. Im Bereich des Flussdeltas mischt sich das Süßwasser des Flusses mit dem Salzwasser des Meeres und der Fluss vergrößert ständig sein Delta, indem er mitgeschleptes material wie Gesteine oder Sand ablagert. Irgendwann mir einer Flut reißt das Meer wieder ein Stück vom Flussdelta mit sich und der Fluss beginnt von vorne, das Delta zu gestalten. Flussdelta sind Gebiete, in denen sich viele Tierarten, ganz besonders wasserliebende Tiere, wohl fühlen.

Wenn die Sonne scheint, verdunstet viel Wasser der Meere und auch der Seen. Das verdunstete Wasser steigt hoch und sammelt sich als Wasserdampf in Wolken, hoch am Himmel.

Drücke in die Vorschau, dann kannst Du Dir ein kleines Programm runterladen, welches Dir den Wasserkreislauf zeigt:

Wenn der Fluss von seinem Ursprung um Meer fließt, so fließt er nicht immer gleich schnell. Quellflüsse im Gebirge schissen schnell ins ins Tal. Brausen manchmal gar über Wasserfälle. Der fluss fließt geradlinig und schnell.Dieser Abschnitt ist der Oberlauf. Schließlich wird er im Tiefland langsamer. Der Fluss erreicht seinen Mittellauf. Er gabelt sich in mehrer Nebenflüssse auf. Die Wälder der Donau-Auen haben diese typischen Struktur mit vielen Nebenarmen und Altarmen. Das war natürlich für die Schiffskapitäne schwierig. Sie wußten nie, welcher Flußarm gerade am besten zu passieren sei.
So begradigte man die Donau um sie besser schiffbar zu machen. Leider konnte nun die Au nicht mehr so viel Wasser bei einem Hochwasser aufnehmen. Auen wirken nämlich wie ein Schwamm: Böse Hochwässer waren die Folge.
Noch weiter weg von der Quelle, im Unterlauf wird der Fluß noch langsamer. Er beginnt zu schlingern- man sagt auch "mäandrieren. Oft sind diese Mäander oder Schlingen so stark, dass sich 2 Schlingen berühren und ein Teich oder See vom Fluss abgetrennt wird.

Versuch es mal selber: lasse einen Wassertropfen einen Teller herabrinnen. Ändere die Steigung. Nimm an, der Tropfen wäre ein Fluss: Welche Form hat er?

Abtrennung von Teichen und Seen bei mäandrierenden Flüssen

Je nach Flussart unterscheiden sich natürlich auch die Tiere und Pflanzen, die man darin findet. Das Wasser in schnell fließenden Flüsen ud Bächen ist sehr sauerstoffreich und meist sehr sauber. Dafür sehr nährstofarm (noch). Tiere und Pflanzen müssen auch mit der Strömung zurecht kommen. Tiere, die man in diesen Flüssen und Bächen findet sind etwa

Im Mittellauf ist der Fluss schon deutlich langsamer. Hier fühlen sich Hecht, Zander, Aal und Wels wohl.br/> Mittlerweile wurde schon allerlei in den Fluss eingeschwemmt: herabgefallene Blätter und Früchte beispielsweise. Aber leider auch immer mehr Verschmutzung durch den Menschen, was dem Wasser und den Tieren schadet.
Wels Zander Hausen
In den Seen und Tümpeln findet man z.B. den Karpfen. Er mag ruhige Gewässer, die nährstoffreich, dafür nicht mehr so sauerstoffreich sind. Mir etwas Glück findet man in diesen Gewässern auch Teichmuscheln, Unken oder Frösche.