Wasservögel
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Wasservögel

Vögel sind eigentlich die Herrscher der Lüfte. Dennoch haben sich manche Vögel gut an das Wasser angepaßt; sie haben Schwimmhäte zwischen den Zehen, wie die Enten oder spezielle Schnäbel zum Fische fangen, wie der Pelikan. Manche Wasservögel sind so perfekt an das Wasser angepaßt, d sie das Fliegen verlernt haben und wie ein Torpedo durchs Wasser schießen. Die flugunfähigen Pinguine verbringen ihr gesamtes Leben im Wasser und kommen nur zur Jungen-Aufzucht an Land.

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Pinguine

Wußtest Du, daß Pinguine vor Eisbären völlig sicher sind? Warum?

Pinguine leben auf der Südhalbkugel der Erde, Man findet sie von der Antarktis (Südpol) bis zu den Galapagos-Inseln. Eisbären leben rund um den Nordpol. Pinguine müßten also um die halbe Welt watscheln, um einen Eisbären zu teffen. Pinguine sind perfekt an ihr Leben im Wasser und in der Kälte angepaßt. In warmen Gebieten kommen sie nur vor, wenn es Kaltwasserströmungen gibt. Sie haben eine dicke Fettschicht und können ihre Wärme auch gut über ihre Flossen regulieren. Diese sind in warmmen Gebieten größer, damit sie Wärme abgeben können und nicht überhitzen.

Pinguine nehmen zur Jungen-Aufzucht oft größte Strapazen im Kauf. Während ein Elternteil das Ei unter einer Bauchfalte (da ist es schön warm) brütet oder auf das Kleine aufpaßt, geht der andere Teil auf Futtersuche. Um zu den Brutplätzen zu gelangen, müssen die Pinguine oft viele Kilometer ins Landesinnere auf ihren kuzrzen Beinen watscheln. Viele Pinguine haben aber einen Trick: wenn das Watscheln zu unbequem wird, rutschen sie am Bauch-wie mit einen Schlitten. Das geht bergab ganz schön schnell. Huuuui!

Pelikane

Das herausragendste Merkmal der Pelikane ist ihr besonderer Schnabel. Von ihren Unterschnabel hängt ein riesiger, mit dem Unterschnabel verbundener Kehlsack als außerordentlich dehnbarer Hautsack herab. Dieser Kehlsackat ein Fassungsvermögen bis zu 13 l und wird beim Fischfang als Kescher eingesetzt.

Pelikane ernähren sich fast ausschließlich von Fischen, nur in der Not erbeuten sie manchmal auch andere Vögel.
Man findet sie vom Donaudelta bis in subtropische-tropische Gebiete. Manche Arten ertragen klirrende Kälte, benötigen aber eisfreie Gewässer.

Flamingos

Verbreitet ist der Flamingo in Südspanien und in der Camargue in Südfrankreich, in Nord- und Ostafrika, in Westasien und Nordwestindien. Außerdem kommt er noch auf Inseln der Karibik und an Küsten des Karibischen Meeres vor.

Flamingos haben einen besonderen, gebogenen Schnabel, mit dem sie Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtern. Das sind bei kleinen Flamingo Arten, z.B. dem Zwerg-Flamingo in Ostafrika hauptsächlich Cynobakterien und ;Kieselalgen und bei größeren Arten vorwiegend Kleinkrebse, Insektenlarven, Würmer und auch Pflanzensamen. Von den Kleinkrebsen und den Cyanobakterien erhaltn dann die Flamingos ihre rosa Färbung, da der rote Farbstoff der Nahrung in den Federn abgelagert wird. Auch Zootiere erhalten Carotinoide mit dem Futter, da sie sonst ein weißes Gefieder hätten.

Wenn Flamingos auf Partnersuche gehen, veranstaltet oft die ganze Kolonie einen wunderbaren Balztanz

Bemerkenswert ist auch, daß Flamingos oft an Orten leben, an den sonst kein einziges Wirbeltier überleben kann. Viele Salzseen in Ostafrika sind so sauer und ätzend, daß für Fische odere andere Tiere kein Überleben möglich ist. Flamingos trotzen diesen Umständen und filtern die wenigen Lebewesen dieser sauren Salzseen aus dem Wasser.

Der Kormoran

Kormorane sind mit den Pelikanen verwandt. Man findet sie in grßen Teilen Europas, Asien und Afrikas, außerdem Australien und Neuseeland sowie Grönland und die Ostküste Nordamerikas.

Ihre Nahrungsquelle sind Fische, die sie tauchend erbeuten. Fischer sahen und sehen in den großen Vögeln Konkurrenten und bejagten sie stark, so war der Kormoran in Mitteleuropa schon fast ausgestorben. Mittlerweile erholen sich die Bestände, dennoch muß der Vogel noch immer geschützt werden.
In Deutschland ist der Kormoran Vogel des Jahres 2010.

Enten und Gänse

Die Familie der Entenvögel ist die größe Gruppe aus der Ordung der Gänsevögel. Zur Familie der Entenvögel gehören neben den Enten auch die Gänse die Gänse und Schwäne. Die Größe der Entenvögel reicht von 30 cm (Zwergenten) bis 180 cm (Trompeterschwan), das Gewicht liegt zwischen 230 g und 22,5 kg. Die Flügelspannweite eines Trompeterschwans kann 240 cm betragen.

Während tropische und subtropische Arten meistens Standvögel sind (sie unternehmen keine langen Wanderungen zu ihren Brutgebieten) , unternehmen viele Entenvögel der gemäßigten und vor allem der polaren und subpolaren Zonen ausgedehnte Wanderungen, z.B. die Züge der arktischen Gänse, die mehrere tausend Kilometer zurücklegen, um ihre Winterquartiere zu erreichen.

Viele Enten grundeln mit ihren lamellenbesetzten Schnäbeln am Grund von Gewässern und sind nicht sehr wählerisch in Bezug auf ihren Speiseplan. Fische, Schnecken und auch Pflanzen stehen auf dem Speiseplan der meisten Entenvögel.

Kurioses aus der Welt der Wasservögel

Tiefster Taucher Größter Wasservogel Schnellster Schwimmer Halsbrecherischter Taucher
Kaiserpinguin Albatross Eselspinguin Rotfußtölpel
Der Kaiserpinguin ist ein ganz hervorragender Taucher, der bei seiner Jagd auf die Beutetiere in sehr große Tiefen tauchen kann. Als absoluter Tauchrekord wurden dabei Tiefen von 565 Metern gemessen. Je nach Quelle wird der northern Royal Albatross oder der Anden-Kondor als größter flugfähiger Vogel der Welt genannt. Die auch im Burgenland in Österreich vorkommende Großtrappe dürfte der schwerste flugfähige Vogel der Welt sein. Aber ob Großtrappe, Kondor oder oder Albatross.Einen Rekord hält der Albatross sicher: Er ist der größte flugfähige Wasservogel.
Der Großteil der Arten lebt über den Ozeanen der Südhalbkugel,,auf polaren und subpolaren Breiten, selten in gemäßigten Zonen. Mit dem Galapagos-Albatros lebt nur eine einzige Art in den Tropen.
Es kommt vor, dass Albatrosse durch Stürme auf die Nordhalbkugel verschlagen werden. Da sie ohne Wind nicht flugfähig sind, verbleiben so oft mehrere Jahre auf der „falschen“ Halbkugel.
Der größte heimische Wasservogel ist der Höckerschwan.
Noch ein Pinguin hät einen Rekord zu Wasser: Der Eselspinguin ist der schnellste Schwimmer unter den Vögeln. Die in der Antarktis und auf deren vorgelagerten Inseln lebenden Tiere können mit bis zu 27 km/h schnell schwimmen, manchmal wird sogar behauptet, sie würden bis zu 36km/h schnell schwimmen! So schnell sind im Wasser sonst nur Wale oder Fische! Beim Stoßtauchen stürzt sich der Vogel mit teilweise oder vollständig angelegten Flügeln ins Wasser und taucht meist vollständig unter. Stoßtaucher sind etwa der Fischadler, die Seeschwalben, die Tölpel, die Tropikvögel und einige Pelikanarten. Erbeutet werden dabei vorwiegend Krebse oder Tintenfische.
Die waghalsigsten Stoßtaucher sind dabei die Tölpel, , die aus recht großen Höhen, manchmal sogar 100 m, im Sturzflug hinabstoßen und so in Fischschwärme hineintauchen. Allein durch den Schwung des Sturzflugs vermögen die Vögel eine Tiefe von zehn Metern zu erreichen, in größere Tiefen (bis 25 m) gelangen sie durch Schlagen der Flügel unter Wasser.