Naturtipps

  • Frühlings-Erwachen

    Mit dem Länger- werden der Tage und dem steten Anstieg der Tempera-tur beginnt für die Kinder die aufregendste Zeit im Jahr! Endlich kann man wieder die ganze Zeit im Garten spielen und im Freien herumtollen. Nun bieten sich gerade auch für sehr junge Kinder gute Möglichkeiten die Na-tur mit allen Sinnen zu erfassen: Das Gras in seinen Händen zu fühlen oder das Krabbeln eines Käfers auf der Haut sind für das Kind ebenso spannende (Sinnes-) Erlebnisse wie das Schnuppern an einer Frühlings-blume oder wenn man ganz leise lauscht und einen Vogel singen hört. Man kann auch Tiere beobachten, die Vogelmutter die ihre Jungen füttert, oder die emsigen Ameisen. Wenn die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, bieten sich aber auch Momente zum ruhig werden und Staunen. Man kann den Gesängen der Vögel lauschen oder die emsigen Ameisen beobachten. Wer, so wie unsere Kinder, im Frühling mit offenen Augen herumgeht, kann allerlei entdecken: Käfer, Bienen und andere Insekten, aber auch Vögel oder Vogelschalen von frisch geschlüpften Jungen. Für Kinder gibt es dabei auch viel zu lernen: vom Werden des Lebens etwa, wenn man die Mög-lichkeit hat, einer Vogelmutter beim Füttern der Jungen zuschauen - und vielleicht sogar die weitere Aufzucht und Entwicklung der Jungen be-obachten kann. Ein Spaziergang im Wald, oder das Spielen auf einer Wiese, auch im Kindergarten, bietet ebenso allerlei Anregungen für alle Sinne: man kann an einer Blume schnuppern, oder sich die glitschige Schnecke über die Hand kriechen lassen. Das mag manchen Erwachse-nen ekelig erscheinen, ist aber für das Kind wahrscheinlich ein spannen-des Erlebnis. Kinder wissen den Wert dieser Dinge der Natur noch zu schätzen. Nur wer die Natur kennen und lieben lernt, will sie später als Erwachsener auch schützen! Lernen wir von unsern Kindern, welche die Natur noch mit offenen Augen beobachten, und für die jeder noch so winzige Käfer ein faszinierendes Wunder ist.

    schaf

    Foto:Guenter-Havlena_pixelio.de

     

     

    © S.Geroldinger 17. Juni 2009