Leben auf der Alm

Das Leben auf der Alm war und ist von schwerer Arbeit gezeichnet. Dafür ist man von einer grandiosen Natur
umgeben, mit Ausblich auf die rundum liegenden Berggipfel.

Wird die Alm als Sennbetrieb geführt, so bleibt die Bauersfamilie bleibt im Tal, das Vieh wird einem Senner
übergeben. Am Hof verbleiben nur kalbendes und krankes Vieh, junge Kälber und ein, zwei Stück Melkvieh für die Versorgung des Hofs. Typisch für diese Wirtschaftsform sind kleine, verstreut liegende Almhütten.

Bei einem Alpbetrieb übersiedelt die Hofschaft im Sommers geschlossen auf die Alm, am Stammhof verbleibt nur
eine Sommerkraft. Typisch für diese Wirtschaftsform sind die Gruppenalmen und Almdörfer, in denen soziales Leben auch im Sommer möglich ist. Mancherorts stehen im Almdorf sogar fest gemauerte Kirchen.

Der Senner oder die Bauersfamilie muss nach dem Vieh sehen und es zwei mal täglich in den Stall treiben
und melken. Er muss dafür nur eine Kuh in den Stall führen. Angelockt vom Gebimmel der Kuhglocke folgen alle anderen Tiere nach. Die Milch wird vorort zu leckeren Käse verarbeitet