Weidetiere auf der Alm

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Weidetiere

Vor der Modernisierung der Landwirtschaft durften fast alle Tiere auf die Weide. Gänse waren auf der Gänseweide.
Auf diesen fand sich besonders häufig das Gänseblümchen-das seinen Namen bis heute trägt.

Schweine durften im Wald weiden, wo sie besonders gerne Eicheln fraßen, eine Delikatesse für sie.

Weidetiere auf der Alm

Die Bergweide, also die Almwirtschaft gibt es seit der Römerzeit. Wenn die Tiere im Sommer auf der Alm grasen,
können die Bauern und Bäuerinnen das Gras im Tal mähen und heuen und somit für den Winter einlagern.

Auf den Almen weiden Kühe, Pferde, Ziegen und Schafe.Kühe weiden im Hochsommer auf der Hochalm
in einer Höhe über 1500 m, während sie im Früh- und Spätsommer auf der Niederalm auf ca. 1300-1500 m grasen.

Auf den Almen weiden entweder Rinder für die Fleischgewinnung, also solche die später gegessen werden,
oder Milchkühe mit den Kälbern. Wenn Milchkühe auf der Alm sind, müssen diese natürlich gemolken werden.
Dies geschieht durch den Senner oder die Sennerin, die die Milch noch vorort zu schmackhaftem Käse verarbeiten.

Nach den Kühen grasten früher die Pferde auf den Weiden. Sie sind weniger heikel als die Kühe und fresse das,
was die Rinder übrig lassen.

Der Almabtrieb, meist Mitte Sptember ist meist recht spektakulär. Wenn der Almsommer ohne tödlichen Unfall verlaufen ist, werden die Kühe mit Blumen geschmückt und hinunter ins Tal getrieben, wo sie den Winter im Stall verbringen.

Schafe und Ziegen

Schafe und Ziegen beweiden karge Bergwiesen bis in 3000 m Höhe. Sie ziehen selbständig herum und werden nur
ab und zu besucht. ann kontrolliert der Bauer ob alles OK ist, ob alle Tiere gesund sind und bringt ihnen frische Lecksteine.