Heimische Fische
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Heimische Fische

Unsere heimischen Fische gehören alle zu den Knochenfischen. Es gibt 72 Arten in 16 Familien :

Übersicht

Klasse Knochenfische (OSTEICHTHYES)

  • Familie Störe (ACIPENSERIDAE) 1 Art
  • Familie Lachse (SALMONIDAE) 6 Arten
    • Bachforelle
    • Bachsaibling
  • Familie Renken (COREGONIDAE) 4 Arten
  • Familie Äschen (THYMALLIDAE) 1 Art:
    • Äsche
  • Familie Karpfenfische (CYPRINIDAE) 36 Arten
    • Barbe
    • Elritze
    • Wildkarpfen
  • Familie Schmerlen (COBITIDAE) 4 Arten
    • Bartgrundel
  • Familie Welse (SILURIDAE) 1 Art
    • Wels
  • Familie Schmerlen (COBITIDAE) 4 Arten
    • Bartgrundel
  • Familie Aale (ANGUILLIDAE) 1 Art
    • Aal
  • Familie Hundsfische (UMBRIDAE) 1 Art
    • Hundsfisch
  • Familie Hechte (ESOCIDAE) 1 Art
    • Hecht
  • Familie Barsche (PERCIDAE) 7 Arten
    • Zander
    • Flußbarsch
  • Familie Sonnenfische (CENTRARCHIDAE) 2 Arten
    • Sonnenbarsch
  • Familie Grundeln (Meeresgrundeln) (GOBIIDAE) 4 Arten
  • Familie Groppen (COTTIDAE) 1 Art
  • Familie Stichlinge (GASTEROSTEIDAE) 1 Art
    • Dreistacheliger Stichling
  • Familie Dorschfische (GADIDAE) 1 Art
    • Aalrutte

Nicht alle Fische unserer Gewässer sind bei uns auch ursprünglich. So wurde etwa die Regenbogenforelle für die Fischerei-Wirtschaft ausgesetzt. Sie verdrängte leider vielerorts die bei uns ursprüngliche Bachforelle.

Auch die Fische in der Donau und anderen Flüssen haben es nicht leicht: Viele Kraftwerke zur Stromerzeugung schneiden ihnen den Weg ab und sie können nicht zu ihren Laichplätzen wandern. Viele Fische wollen ihre Eier nälich genau dort ablegen, wo sie selber geboren wurden. Selbst wenn das bedeutet, viele anstrengende Kilometer und weite Strecken stromaufwärts zu schwimmen.
Oft aber stoppen Staumauern ihre Reise, bevor sie ihr Ziel erreichen konnten

Gut, daß langsam ein Umdenken einsetzt, Kraftwerke rückgebaut werden und Fisch-Leitern den Fischen ein Passieren der Schleusen ermöglichen.


Steckbrief Forellen

Größe: Gewicht: Lebensraum:: Nahrung: Fortpflanzung: Merkmale:
Im Mittel 20 bis 40 cm lang, höchstens ca. 70 cm Bis über 5 kg Kalte, klare , sauerstoffreiche Gewässer: Seen, Flüsse, Bäche Bodentiere, Insekten, kleine Fische Wandert zur Laichzeit flussaufwärts und laicht im Herbst/Winter in Laichgruben auf kiesigem Grund
  • Torpedoförmiger Körper
  • Fettflosse vor nahezu gerader Schwanzflosse
  • Obere Rumpfhälfte schwarzgefleckt
  • Rote, hell umrandete Punkte um die Seitenlinie


Steckbrief Karpfen

Größe: Gewicht: Lebensraum:: Nahrung: Fortpflanzung: Merkmale:
Länge von 35 bis ca. 100 cm, maximal bis zu 1,2 Meter! sehr große Exemplare bis zu über 35 kg Stehende oder langsam fließende Gewässer, Teiche, Seen Würmer, Kleinkrebse, Insektenlarven und ähnliche Kleinbewohner des Wassers und der Bodenregion Die Paarungszeit von Karpfen liegt bei Temperaturen von mehr als 17°C, als Paarungsort kommt das Ufer von Teichen oder ruhigere Flussabschnitte in Betracht. Ein anderer beliebter Ort für die sogenannten Laichvorgänge von Karpfen sind überschwemmte Wiesen. Der Körper eines Karpfen ist seitlich zusammengedrückt, er besitzt eine Rückenflosse und zwei kurze sowie zwei lange Barteln. Karpfen können unter guten Umständen ein Alter von 50 Jahren und mehr erreichen, aber normalerweise werden Sie nach zwei bis spätestens drei Jahren gefangen und als Speisefisch verkauft.Sie haben dann ein Gewicht on ca. 1kg.
Es gibt verschiedene Formen von Karpfen, man unterscheidet zwischen Schuppenkarpfen, Zeilkarpfen, Spiegelkarpfen, Lederkarpfen und Koi-Karpfen. Die Wildform des Karpfen zeichnet sich durch eine schlankere Form.

Wußtest Du, daß die Schuppen von Fischen Jahresringe bilden? Ähnlich wie bei den Bäumen kann man so das Alter des Fisches erkennen. Karpfen haben sehr große Schuppen. Unter der Lupe kann man so gut das Alter eines Karpfens einfach abzählen.